Teil 1 - Komm mit ins Wasserbüffelland

Nachlese Herbsttreffen 2018 mit Jahreshauptversammlung 

Immer der Natur auf der Spur! Die Natur- und LandschaftsführerInnen Schleswig-Holstein bieten besondere Naturerlebnisse für Jung und Alt im ganzen Land. Am vergangenen Samstag kamen einige von ihnen selbst in den Genuss einer spannenden Exkursion. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung hatten der Verein als auch die Landschaftsführer/innen in Stormarn zu einer Führung in die Wökenitz Niederung am Poggensee eingeladen.  Meike Dunz, Schutzgebietsbeauftragte des 40 Hektar großen

Meike Dunz
Meike Dunz im Wasserbüffelland 

Flora- und Fauna-Habitats, das der Stadt und dem Naturschutzbund (Nabu) gehört, freute sich über das große Interesse. Rund 30 Teilnehmer, unter ihnen auch Manja Eggers von der Oldesloer Stadtinfo, waren zum Treffpunkt am Poggensee gekommen.

         

Nach einem kleinen Abstecher an den See startete die kleine Rundwanderung. Der Poggensee und die sanft geschwungene Hügellandschaft der Region entstanden am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Sowohl die Poggenbek als auch die Wökenitz fließen durch die Niederung. Auch salzhaltige Quellwasser sind im Gebiet zu entdecken.

      

Besonders begeistert waren die Teilnehmer von den Wasserbüffeln der Familie Petr, die sich nicht lang bitten ließen und sich neugierig bis an den Zaun heranwagten. Kauend beobachteten die Tiere die Zweibeiner auf der anderen Zaunseite. „Die Herde wird zur Landschaftspflege eingesetzt“, erläuterte Meike Dunz. „Die Rinder halten den Schilfbewuchs kurz. Seit der Trockenlegung des Moores verdrängt das Schilf im Gebiet Gras und andere Pflanzen auf den Salzwiesen.“ Schon vor Jahrzehnten habe das Schilf bereits das gefleckte Knabenkraut, eine Pflanzenart aus der Familie der Orchideen, ausgerottet. Die Begegnung mit den zotteligen Tieren war nicht allen Teilnehmern geheuer, denn Meike Dunz warnte, nicht zu nah an die Tiere heranzugehen oder sie gar zu streicheln. Es handle sich immerhin um Wildtiere, auch wenn die schwarzen Rinder ganz lieb und brav aussehen.

   

Weiter ging es über eine Streuobstwiese mit einem fantastischen Blick über das Gebiet. Zwei Rehe sprangen aus dem Schilf und brachten Leben in das herbstliche Landschaftsbild. In dieser Jahreszeit sind auch Jakobskrautbär oder die braune Rieseneule, ein Falter,  nicht mehr in der Natur zu entdecken. Doch die Hobbyfotografin reichte eindrucksvolle Natur-Fotografien herum.

   

Wie im Fluge waren die 2,5 Stunden vergangen. Ein interessanter Ausflug, da waren sich alle Teilnehmer einig. // 12.11.18, fp  

Und weil es so schön war, hier weitere Fotos der Exkursion:

          

        Es ließ sich sogar ein Grünspecht ...    

Es ließ sich sogar ein Grünspecht ...         ... hoch oben in einer Eiche nieder!

                                                                                             

Weiter geht es mit Teil 2 - Netzwerken, Vorträge der Referenten und Jahreshauptversammlung

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